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Geschichtliche Kunde:
Aus vorgeschichtlicher Epoche,
wurde von den Umbris dort wo
heute Perugia steht gegründed.
Zwischen dem VI. und V.
Jahrhundert v.C. kamen die sich
nach dem Tyrrenischen Meeer
ausdehnenden Etrusken. Die
großen Verbindungsstraßen wurden
im VI. Jahrhundert v.C. von den
Einwohner der Akropolis kontrolliert,
während die echte und wirkliche
Entwicklung entsprechend später im
Vergleich zu den anderen Städten
Etrurias eintritt.
Zwischen dem III. und I.
Jahrhundert v.C., verwandelte sich
Perugia mit vollem Recht in die
wichtigste Stadt der "Alta Valle des
Tibers". Auch als der Einfluß Roms
immer mehr deutlich ist (eine
Eroberung welche nicht nur mit
Waffen kam, sondern auch durch
die Kultur, Die Art und Weise sich
gebärden, den Sinn zur Welt zu
«Stehen»).
Noch sind in Perugia etruskische
Kundgebungen aufbewahrt, von
dieser Epoche sind die Mauer
welche es umgeben.
Die kürzliche Entdeckung des
Grabs der Cutu ist ein deutliches
Beispiel. Gut verbunden mit den
anderen
etruskischen Zentrums, verbündet
sich Perugia mit den Etrusken der
anderen Orte, auf dem Draht einer
spirituellen Erbschaft nie gelöscht.
Seine Politik schwankt: Freund oder
Gegner Roms bis zur
unvermeidlichen Unterwerfung. Und
in der Sphäre der Ewigen Stadt, ist
Perugia unvermeidlich in den
Verwirrungen, Rivalität und inneren
Kriegen mit der nachbarlichen
Großstadt verwickelt. Während dem
Streit zwischen Antonio und
Ottaviano Lucio, fand Antonio,
Bruder des Triumviros, Zuflucht und
Aufnahme innerhalb seiner Mauer.
Ottaviano belagerte und 40 v.C.
eroberte er sie. Von diesem Moment
an wuchs Perugia, durch Ottaviano,
reicher als zuvor und hieß
«Augusta»: eine nicht so versteckte
Art die Unterwerfung und das
beinahe «Eigentum» hervorzuheben.
Mit der Sentino Schlacht 295,
wurden sie den Römern
unterworfen, welche nach der
tragischen Schlacht des
Trasimenos, Zuflucht nahmen und
den Bevölkerungszuwachs
förderten. Während des
Kaiserreichs verfließt das Leben der
Stadt ruhig. Mit dem Sprung einiger
Jahrhunderte befinden wir uns in
der hälfte des dritten Jahrhunderts
n.C. als der Kaiser Vibio
Treboniano Gallo ihr den «ius
colonige» gab und von diesem
Moment an, nahm die Stadt, schon
städtische Behörde, den Namen
«Colonia Vibia Augusta Perusia»
an.
Mit der Auflösung des Römischen
Reichs, unterging auch Perugia
dem Schicksal eines von einem
großen Sturm betroffenes Schiff.
Barbarische Einfälle folgten häufig,
die schwerste war die des Totilas
547. Nach der Totila Schlacht,
verlor sein Bischof Ercolano das
Leben. 1308, entstand die
Universität. Mit Volksregiment wird
Perugia eine Gemeinde, hier
begann eine lange Geschichte die
aus vielen leuchtenden und einigen
schattigen Zeiten besteht. Stärker
als seine umbrischen
Mitgeschwister, erwählt immer eine
spezifische Stellung anzunehmen,
hat Perugia im Jahre 300 schon
seine Herrschaft auf ein weites
Gebiet ausgedehnt.
Die Gemeinde, fast immer in
Händen der Welfen, akzeptierte den
Schutz, aber nicht die päpstliche
Herrschaft. Eine bemerkenswerte
Angelegenheit, über die es viel
Rederei gab, über die Anlage der
Unabhängigkeit und den Wunsch der
Unterwerfung der Römischen
Kirche zu entgehen.
Die Päpste jedoch, hielten sich oft
in Perugia auf. Angefangen von
Innocenzo III, welcher 1198 eine
«Rècupèrations» Politik begann und
zwar, neue Anektierungen mit der
Gewalt der Diplomatie, oder, wenn
das nicht reichte, mit der der
Waffen. Innocenzo III fand
geradezu seinen Tod in der Stadt,
an einem heißen Tag im Juli 1216
wurde seine reichlich gekleidete
sterbliche Hülle in der Kathedrale
ausgestellt, nachts plünderten
einige Unbekannte die Leiche ihrer
Reichtümer, fast um zu zeigen das
am ende ein toter Papst soviel Wert
ist als ein Jedermann. Später waren
es ganze fünf Konklaven die man in
der Stadt hielt.
Die im kurzen Abstand wiederholten
Episoden, symbolisieren das
Ansehen welches Rom für dieses
umbrische Zentrum hatte, auch
wenn es von einem so wenig
erbauenden Präzedenzfall befleckt
war.
1369, stieg Urbano V mit der Stadt
in Krieg und natürlich besiegte er
sie in Anbetracht der
unverhältnismaßig neidrigen Anzahl
Militärs im Schlachtfeld. Perugia
war gezwungen die päpstlichen
Gesandte zu akzeptieren. Aber das
Feuer hockte unter der Asche und
die Aufruhr lag in der Luft: kam zum
Ausbruch durch die Gewalttätigkeit
des Abts Cluny, Monmaggiore
gennant.
Das Volk stieg wütend in die
Straßen, fegte jede Verteidigung
weg, der Abt nahm schleunigst sein
Gepäck und flüchtete: die Festung
die er in der nähe von Porta Sole
bauen ließ, wurde dem Erdboden
gleichgemacht. All dies geschah
1375 und dies waren Jahre voll
Leidenschaft, Bürgerkriegen,
Verrats,Aussöhnungen,ausgelassene
Dolche und Lächeln, Ehen um
Familien zu binden und
Bestürmungen. Fürchterlich war in
Perugia der Streit zwischen den
Raspanti und den Becherini oder
zwischen dem Volk und den
Adligen. Gefechtspause hat man
unter Biordo Michelotti, das hielt
nicht lange, weil er 1398 ermordet
wurde.
Aufrührerische Wechselfälle mit der
Macht welche wirbelhaft Hände
wechselte: 1400, in den Händen
des Gian Galeazzo Visconti, drei
Jahre später überging es an den
Papst, dann an Ladislao von Neapel
und anschließend an Braccio
Fortebraccio zu Montone, Mann der
Waffen schrecklich und Stolz,
Hauptmann der Söldner wie viele
Peruginis und Umbris. Ein tapferer
der mit Gerechtigkeit regierte.
Auf dem Linienblatt der Zeit,
kommen Familien welche absolute
Herrschaft aspirierten ins Spiel.
In diesem Fall brach der Krieg
zwischen den Oddi und den
Baglionis aus, mit einer reihe von
grausamer Bluttaten und
Gräßlichkeiten, kleine Perioden der
Ruhe, zeigten nur Pausen in den
Zonen der Umwälzung an. Der Sieg
trifft die Baglionis, authentische
Herrschaft der Renaissance
(Risorgimento), auch
sie von entsetzlichen Privatrachen
umwälzt, die des 14. Julis 1500, als
der größte Teil von ihnen durch
einige Verwandte von einer
Verschwörung hingeschlachtet
wurden, unter den Opfer auch der
schöne Grifonetto, anschließend
von Raffaello in einer feierlichen
Niederlegung verewigt, von Atalanta,
Mutter des Künstlers beauftragt. Die
Oberhoheit der Baglioni blieb bis
ende 1531 unbestritten. Mit dem Tod
des Malatesta IV, bemächtigte sich
das päpstliche Militär des Paolo III
der Stadt.
Der Ursprung dieses kurzen
Krieges, wurde verursacht durch
eine neue Salzsteuer, deswegen
wurde «Salzkrieg» der Krieg
genannt (guerra del Sale) den man zwischen den
Peruginis und den päpstlichen
Soldaten hatte. Der Konflikt dauerte
nicht lange und die Übergabe
unvermeidbar. Der Papst ließ seine
Macht sofort spüren. Die Paolina
Burg entstand, massive Festung
welche die städtische Ordnung
umwälzte und für immer
authentische Kunstschätze, in den
Häusern der Baglioni enthalten,
zerstörte.
1798,eine rauhe
Anschriftsänderung:als
französische Truppen sie besetzten
und sie so Teil des sogenannten
«Department des Trasimenos»
wurden. Nach einer kurzen Pause,
durch den Sturz Napoleons, ging
die Stadt wieder an den
Kirchenstaat. 1859, verjagten die
Peruginis die päpstlichen Gesandte
und gründeten eine provisorische
Regierung. Pio IX sand seine
Truppen welche trotz heftigen
Widerstand in die Stadt eindrangen
und sich blutigen Plünderungen
überließen.
Das folgende Jahr zeichnet die
Rückkerhr zur Unabhängigkeit. So
schließen sich die Peruginis an den
Rest Italiens an. Am 14. September
1860, traten unter allgemeiner
Fröhlichkeit die Bersaglieren des
Vittorio Emanuele II in die Stadt.
Zu Besichtigen:
- Die gotische Kathedrale (1490)
- Der etruskische Bogen in der
Ulisse Rocchi Straße
- Der Maggiore oder Fra Bevanate
Springbrunnen
- Die Paolina Burg
- Das Prioritäts Palast
- Die Nazional Gallerie Umbrias
- Das Archäologische Nazional Museum
- Die Pietro Vannucci Akademie
- Das San Bernardino Bethaus
- Die San Domenico Kirche
- Der etruskische Brunnen im Danti Platz
- Das antike Bruderschafts Bethaus
von Sant'Agostino
- Das Palast der alten Universität
- Das Gallenga Stuart Palast
- Der achteckige Kirchturm von
Sant'Ercolano
- Der rundförmige Tempel von
Michele Arcangelo
- Die San Pietro Basilika
- Das kleine Zentrum San Martino
in Colle, wo in einer
bescheidenen Kapelle das
Ebenbild der Madonna del Feltro
bewahrt und dem Pinturicchio
zugeschrieben ist.
Volkskunde:
- Karfreitag: Zeremonie der Desolata
- April: «Umbriafiction»
- Juni: «Rock in Umbria»
- Juli: Zweite Dekade - «Umbria Jazz»
- Juli/August: Theater in den Strassen,
Peruginisches Sommer-theater der
«Morlacchi», Internazionaler
Sommerkurs, Akademie der
bildenden Künste
- August/September Parade Umbrischer Musikbanden
- September/Oktober: Umbrisches Musikfest
- Oktober Monatsende - Antiquitäten
Ausstellung, «Der Juwel und
antike Gegenstände», als Gast:
qualifizierte ausländische
Antiquitätenhändler
- November: Toten Messe.
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